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von Matthias Witt Jede medizinische Diagnostik hat ihr Glaubenssystem und ihre 'blinden Flecken'. Die konventionelle Diagnostik versucht dem jeweiligen Beschwerdebild eine Erkrankung zuzuordnen, deren vermeintliche Ursachen und Risikofaktoren sie statistisch vorab ermittelt hat. Dort, wo ärztliche Erfahrungen und persönliches Interesse fehlen, sollen mathematische Zuordnungen weiterhelfen. Das klingt so lange einleuchtend, bis Patienten nicht so richtig in dieses Schema passen wollen. Wenn Nichtraucher plötzlich Lungenkrebs, Vegetarierer Dickdarmkrebs, normalgewichtige, sportliche Frauen einen Bluthochdruck entwickeln, Leistungssportler einem plötzlichem Herztod erliegen ... Ärzte, die gewohnt sind brav und angepaßt in konventionellen 'so was kommt von so was' Vorgaben zu untersuchen, werden nur wenig zur individuellen Spurensuche beitragen können.
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Ob wir gesund bleiben oder erkranken, hängt letztlich von unserer individuellen körperlichen Verfassung (Konstitution), von unserer vererbten und erworbenen Empfindlichkeit (Disposition) und von den Einflüssen unserer persönlichen bio-psycho-sozialen Umgebung (Exposition) ab. Ein Zusammenspiel dieser Faktoren ermöglicht erst, zu erkranken. Wer alles nur isolierten Genen, nur einzelnen Viren, nur einem Konflikt anlasten möchte, fast deutlich zu kurz. Komplexe Erkrankungen wie Allergien, Krebs, Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Koronare Herzerkrankung verlangen eine komplexe individuelle Spurensuche und Therapie.
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Ganzheitsmedizinische Diagnostik basiert auf einem konsequenten 'sowohl-als-auch', was heißt, nutzen Sie sowohl die Möglichkeiten der herkömmlichen Medizin wie Labor, EKG, EEG, die lokalen bildgebenden Verfahren (Sono, Röntgen, CT, MRT, PET) als auch die umfassenden Möglichkeiten der 'Diagnostischen Akupunkturtestverfahren', die Ihnen die funktionellen organsystemischen Zusammenhänge Ihrer Erkrankung im Testverlauf aufzeigen können. Wer den neurophysiologischen Seele-Körper Beitrag zum persönlichen Krankheitsgeschehen erkennen möchte, sollte auf den Stresstest mittels der Herzfrequenzvariabilität (HRV) nicht verzichten. Auf beiden Beinen steht man besser!
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Schritt 1 Lernen Sie die verschiedenen diagnostischen Schritte kennen.
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