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Schon 1536 verriet ein kanadischer Indianer dem französischen Forscher James Cartier, mit welchen Vitamin C reichen Pflanzen Skorbut geheilt werden kann. 1747 kurierte der schottische Arzt James Lind Skorbutpatienten mit Orangen und Zitronen. 1770 beugte der berühmte Captain James Cook der bis dahin tödlich verlaufenden Skorbuterkrankung mit Obst, Gemüse, Beeren, Sauerkraut und gekochten Tannennadeln vor. Während die britische Kriegsmarine seit
1775 Cooks Beispiel folgte, verwehrte die britische Handelsmarine wie die französische Kriegsflotte noch siebzig Jahre länger ihren Matrosen den vor Skorbut schützenden Zitronensaft. Die wissenschaftliche Medizin benötigte noch länger, um die Rolle des Vitamin C zu verstehen. 1911 beschreibt der polnische Biochemiker Casimir Funk als erster die Rolle der Vitamine. Nicht immer braucht die Schulmedizin so lange, aber immer wieder werden Denkansätze und Methoden aus ideologischen oder
finanziellen Gründen unterdrückt, in Frage gestellt oder lächerlich gemacht. Selbst dann wenn es wie bei Prof. Pauling aus den eigenen wissenschaftlichen Reihen bewiesen wird. Viel Geld kann die Pharmaindustrie mit der preiswerten, wasserlöslichen L-Ascorbinsäure auch nicht verdienen, da es dafür keinen Patentschutz gibt, der es den Pharmafirmen gestatten würde, die Ascorbinsäure hochpreisig zu verkaufen. Seit Prof. Linus Pauling, Nobelpreisträger für Chemie und Frieden et.al. die Wirksamkeit von Vitamin C in therapeutischen Dosen wissenschaftlich nachweisen konnten, wird mit dubiosen aber sehr medienwirksamen Studien lautstark dagegen polemisiert.
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dass Vitamin C in therapeutischen Dosen oral wie i.v. - verhindern kann, dass oxidiertes Cholesterin in die Gefäßinnenwand eingebaut wird - virale und bakterielle Erkrankungen wirksam bekämpfen kann - bei Krebserkrankungen nicht nur die Lebensqualität verbessert - mildert Allergien durch Senkung des Histaminspiegels - verbessert die Wundheilung - regt die Kollagensysnthese an Diese Fakten wurden wiederholt wissenschaftlich nachgewiesen.
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Wer therapeutische Dosen von Vitamin C (ab 1 g/Tag) täglich als Pulver oder Kapsel zu sich nimmt, scheidet das wasserlösliche Vitamin nur wieder aus, behaupten unwissende Ärzte und Apotheker immer noch. Der Gehalt dieser Information wird gerne ungeprüft dafür vehement weitergegeben. Wer hartnäckig glaubt, dass verschluckte Kirschkerne zu Blinddarmentzündungen führen können, dass Masturbation
Rückenmarkschwund hervorruft oder die meisten Erkrankungen genetisch vorbestimmt sind, wird sich diesem Vitamin C Vorurteil auch gerne anschließen wollen. Auch Anhänger der Deutschen Gesellschaft für Ernährung werden wohl nie erfahren, dass Vitamin C ab bestimmten Dosierungen immunologisch, hormonell und gefäßbezogen nachweislich hochwirksam ist. Deren ewig gestrig anmutende Empfehlung besteht immer noch auf einer
Tagesdosis Vitamin C von 100 mg für einen Erwachsenen. Dass diese Tagesdosis nur die Skorbutgrenze definiert, wissen die wenigsten. Wer also täglich 100 mg Vitamin C zu sich nimmt, wird nicht Opfer der alten Seefahrererkrankung namens Skorbut mit Symptomen wie Blutungen, Zahnausfall, Muskel- und Gelenkschmerzen, Knochenveränderungen, Ödemen, Neuropathien, Gelenksentzündungen.
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schon gar nicht bei viralen Infekten. Das oral über den Tag verabreichtes Vitamin C in Grammdosen bei Infektionen, Krebsleiden, Rheuma, Allergien hoch wirksam sein kann, hatte der Chirug Dr. Robert Fulton Cathcart schon 1981 an 9000 Patienten überzeugend nachgewiesen und dokumentiert. Cathcarts Ansatz: Individualiseren der Vitamin C Tagesdosis bis zur Verträglichkeitsgrenze. Während Cathcart seine Patienten durch wiederholte Vitamin C - Einzeldosen zur Durchfallgrenze führte, um den individuellen Vitamin C - Bedarf zu ermitteln, lassen sich heute mit dem Medikamententest der Akupunkturtestverfahren (THERAPIE ) die individuelle therapeutische Dosis vorab ermitteln. Laborkontrollen des Vitamin C Spiegels unterstützen diese Behandlung. Dass eine kontrollierte Vitamin C -Therapie bei chronisch Erkrankten in die Hände spezialisierter und erfahrener Ärzte gehört, versteht sich von selbst. Wen Cathcart's Studien interessieren, findet sie auch in Pauling' s Buch 'Das Vitaminprogramm'.
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Vitamin C intravenös als Infusion zu verabreichen, hat sich besonders in der Krebstherapie und bei viralen Infektionen nicht nur bewährt, sondern konnte auch mit wissenschaftlichen Studien belegt werden. Lesenswert dazu der Beitrag von Dr. F.R. Douwes: Intravenöse Vitamin C -Therapie - ein natürliches Agens für die Krebstherapie, der im Internet unter http://www.klinik-st-georg.de/pdf/intravenoese_vitamin-c_therapie.pdf. zu finden ist. F.R. Douwes vermittelt darin viele Einblicke über die Wirkweise der intravenösen Vitamin C -Therapie deren therapeutischen Möglichkeiten, diskutierten Nebenwirkungen und Synergieeffekte bei onkologischen Chemotherapien.
Vorsicht 'kombinierte Übertherapie'! Was betriebswirtschaftlich für manch' 'igelnde' Praxis sinnvoll sein mag, ist es medizinsch noch lange nicht. Viele Anfragen an unsere Redaktion beschäftigten sich mit der Frage Vitamin C - Therapie in gleichzeitiger Kombination mit Ozontherapie. Unser Rat: machen sie es nicht! Die kombinierte Vitamin C - Infusion kann die oxidative Immunstimulation der Ozonbehandlung beeinträchtigen bis verhindern. Zwischen beiden individuell sinnvollen Anwendungen gehört zeitlicher Abstand. Auch 'Zaubercocktails' verschiedenster Art in Kombination mit Vitamin C - Infusionen sind nicht immer Zeichen höchster medizinischer Kompetenz auf diesem Gebiet. Das Schrotschuss-Prinzip: 'Viel hilft viel' oder 'Schütten-Schütten-Gegenschütten' ist nicht Bestandteil der komplementärmedizinischen Regulationsmedizin.
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